SEO für Fortgeschrittene: Segmente, Blog-Kategorien und Permalink-Einstellungen

Du willst auf hohem Niveau SEO betreiben? Oder denkst darüber nach, Google- oder Facebook-Ads zu schalten? Dann helfen dir die Infos im Artikel weiter.

Wenn du erst damit beginnst, über Google gefunden zu werden, dann schau hier vorbei.

Also, werfen wir einen Blick auf Segmente in Google Analytics, auf Blog-Kategorien und auf die Permalink-Einstellungen in WordPress!

Vorab: Begriffsklärung

Google Analytics ist eine Software, über die man Besucher einer Website und deren Verhalten erfassen kann. So weit, so klar (falls nicht: Details hier).

In dieser Software gibt es zwei nützliche Funktionen:

1: Das Erfassen der Gesamtbesucherzahlen.

Das hilft, um grob einzuschätzen, wie gut die Seite funktioniert. Im Sinne von: Wie viele Leser/Besucher hat sie?

Diese Zahl braucht man etwa, um Folge-Aktionen auf der Seite wie das Abonnieren eines Newsletters oder das Verschicken einer Kontaktanfrage auch relativ einschätzen und mit relevanten Erfahrungswerten vergleichen zu können.

2: Die Besucherzahlen einzelner Unterseiten

Diese Zahlen sind wichtig, um folgende Fragen beantworten zu können:

  1. Welche Unterseiten (z.B. Blog-Artikel) auf meiner Seite funktionieren gut?
  2. In welche dieser Unterseiten sollte ich investieren, um noch mehr (Kontaktanfragen, andere Konversionen) rauszuholen?

Wir haben also einen sehr groben Wert und einen sehr feinen Wert. Was noch fehlt: Ein Wert aus der Mitte.

Wie erfasst man Besucherzahlen von Kategorien?

Nehmen wir an, du hast auf deinem Blog 3 Kategorien. Nennen wir sie mal: Kommunikation in der Partnerschaft, Trennung verhindern und Beziehungsphilosophie.

Am besten hast du zu jeder dieser Kategorie ein passendes Angebot. Und dann willst du natürlich wissen, welche diese Kategorien wie gut dein Angebot verkaufen.

Um die Effizienz zu messen, brauchst du im ersten Schritt die Besucherzahlen. Und die erfasst du in Google Analytics über Segmente (hier Details zu dieser Funktion).

Wie funktionieren Segmente?

Die Details findest du unter dem obigen Link. Hier aber ein paar Infos zum grundlegenden Verständnis:

Ein Segment ist eine Teilmenge deiner Gesamtbesucherzahlen. Das kannst du über verschiedene Wege definieren – in unserem Fall über den Besuch eines bestimmten Blog-Artikels einer bestimmten Kategorie.

Du könntest also die Segmente analog zu deinen Blog-Kategorien nennen: Kommunikation in der Partnerschaft, Trennung verhindern und Beziehungsphilosophie.

Wie richtet man Segmente zu Artikelkategorien ein?

Du hast auch hier wieder mehrere Möglichkeiten:

  1. Du kannst ein Segment über die einzelnen URLs der jeweiligen Blog-Artikel bestimmen. Das funktioniert so lange gut, wie du nicht ständig neue Artikel veröffentlichst (die müssten nämlich alle einzeln zum Segment hinzugefügt werden) und so lange du nicht mehr als 20 Artikel in einer Kategorie hast. Mehr als 20 Elemente  kann ein Segment nämlich nicht umfassen.
  2. Du kannst ein Segment über einen Teil einer URL erfassen. Die Link-Struktur eines Artikels aus einer der Beispielkategorien sollte dann z.B. so aussehen:
    deine-url.de/kommunikation/url-des-artikels

Um die zweite Variante zu nutzen, musst du lediglich in deinem WordPress unter „Einstellungen“ und „Permalinks“ unten „Benutzerdefiniert“ wählen und dort diesen Text einfügen:

/%category%/%postname%/

Welche Gründe gibt es für einen anderen Permalink-Aufbau?

Die kürzere Variante

url.de/artikel-name

hat vor allem diesen Vorteil: Sie ist kürzer. Googles kleinen Bots fällt es tendenziell also leichter, den Inhalt des Artikels zu erfassen.

Früher war das daher unsere Empfehlung – mittlerweile gehen wir in den meisten Fällen aber davon aus, dass der längere Permalink-Aufbau den Rankings nicht schadet.

Potenziell hilft er sogar, weil er Google Infos über die Seitenstruktur mitliefert – und die Info, dass du dir überhaupt Gedanken über Aufbau und Struktur deiner Seite gemacht hast. Beides tendenziell positive Ranking-Faktoren.

Andere Website-Betreiber, denen ich SEO-Kompetenz unterstelle, sehen das offenbar ähnlich, hier ein paar Beispiele:

  • Neil Patel: neilpatel.com/de/blog/wie-rankbrain-funktioniert-und-warum-es-wichtig-ist/
  • Zielbar: https://www.zielbar.de/magazin/101-seo-tricks-google-traffic-3550/
  • Männlichkeit stärken: https://www.maennlichkeit-staerken.de/mann-sein/maennlichkeit/

Wobei hilft der detailliertere Permalink-Aufbau noch?

Falls du darüber nachdenkst, Adwords und Facebook-Ads zu nutzen oder es bereits tust: Spätestens dann geht es ohne die längeren aber spezifischeren URLs nicht mehr.

Dann helfen die zusätzlichen Infos in der URL nämlich dabei, die Interessen deiner Website-Besucher zu tracken und spezifisch Werbung, etwa eine Retargeting-Kampagne, zu schalten.

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