Dein Weg zur Sichtbarkeit: Welche Marketingkanäle machen für Beziehungsthemen Sinn?

In diesem Blogartikel hast du die wichtigsten Dinge erfahren, die es bei der Konzeption von Sichtbarkeit zu beachten gilt.

Lass uns nun einen weiteren Schritt in Richtung Umsetzung von Sichtbarkeit gehen:

Welche Möglichkeiten gibt es? Welche davon machen für dich Sinn? Wir schauen gemeinsam, welches die für dich spannendsten Medien und Kanäle sind!

Was unterscheidet verschiedene Marketingkanäle überhaupt voneinander?

In den nächsten Zeilen untersuchen wir jedes Medium bzw. jeden Marketingkanal kurz auf die für uns wichtigen Eigenschaften:

  1. Timing: Stellt der Marketingkanal quasi schon automatisch sicher, dass der Bedarf des Interessenten akut ist?
  2. Fokus: Wie viel Aufmerksamkeit kannst du im Umfeld des Mediums überhaupt erhalten?
  3. Zielgruppen: Erreichst du über den Kanal eher Privat- oder Geschäftskunden? Kannst du eher ein Thema ansprechen? Oder auch Persönlichkeitseigenschaften, Berufsgruppen oder andere Merkmale?
  4. Regelmäßigkeit: Wie oft muss der Kanal mit neuem Input versorgt werden? Wie regelmäßig wird Pflegeaufwand benötigt?
  5. Skalierbarkeit: Kannst du – sobald der Kanal für dich funktioniert – deine Aktivitäten dort exponentiell ausbauen? Kannst du Geld investieren, um Zeit zu sparen? Vielleicht Aufgaben leicht delegieren?

Gehen wir das kurz an einem Anwendungsbeispiel durch. Welche Anforderungen hat Frederike, eine ganz normale Paartherapeutin, an ihre Marketingkanäle, die ihre Paartherapie sichtbar machen sollen?

Beziehungsprobleme sind meistens akut, daher ist die Timingkomponente für Frederike sehr wichtig. Fokus ist immer vorteilhaft. Und natürlich möchte sie Privatkunden mit einem bestimmten Thema – eben einem Beziehungsproblem – ansprechen. Regelmäßigkeit ist für Frederike schwierig, da sie neben der Arbeit mit ihren Klienten und dem Verwaltungsaufwand ihrer Praxis nicht übermäßig viel Zeit für Marketing hat. Umso schöner wäre es, wenn der Marketingkanal irgendwann sehr gut skalierbar und weniger zeitabhängig ist.

Wie kann Frederike nun vorgehen, um den für sie optimalen Marketingkanal zu finden? Am besten prüft sie zuerst die Auswahl und entscheidet sich dann gezielt für die Kanäle mit dem größten Potenzial!

Ein sortierter Überblick über Marketingkanäle

Vorab: Von den vielen gleich aufgeführten Kanälen machen nur wenige Sinn. Das ist nicht schlimm, es gilt hier nicht das Motto je mehr, desto besser. Lieber wenige und die richtigen Marketingkanäle gut bespielen, als alle möglichen halbgar.

Aber manchmal ist es schon hilfreich, sich nochmal ganz aufgeschlossen einen Überblick zu verschaffen. Oft findet man eine Art Kleinod, dass man vorher nicht auf dem Schirm gehabt hätte, das aber für großartige Ergebnisse sorgt.

Hier nun der Überblick, aufgeteilt in folgende Kategorien:

  • Suchmaschinen

Suchmaschinen

Ganz streng ausgelegt könnte man fast jeden Marketingkanal als Suchmaschine interpretieren. Wir schauen aber wirklich, wo Menschen aktiv und bewusst suchen. Die wichtigsten:

  1. Google & Co.
  2. Gastartikel
  3. Amazon (z.B. über Bücher und eBooks, ggf. auch andere Produkte)

Digitale und soziale Medien

Auch hier eine kleine Auswahl:

  1. Postings auf Facebook (persönliches Profil, Fanpages, Gruppen), Instagram, Pinterest, Xing oder LinkedIn
  2. Bezahlte Werbung auf obigen Social Media-Plattformen
  3. Unregelmäßige oder automatisierte E-Mails
  4. Videos auf einer Plattform wie Youtube
  5. Regelmäßige Veröffentlichung von Podcast-Folgen

Klassische Medienwerbung:

  1. Papiermedien (Flyer, Aufkleber, Postkarten, Plakate, Briefe, Broschüren usw.)
  2. Visitenkarten
  3. Anzeigen – print und online
  4. PR-Maßnahmen (Platzierung in redaktionellen Beiträgen in Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen)
  5. Radio
  6. Events plus Visitenkarten

Direkter Kontakt

  1. Auf (Netzwerk-)Events
  2. Durch Empfehlungen und Mund-zu-Mund-Propaganda
  3. Gespräche oder gar ein Stand auf Messen
  4. Vorträge (als Teilnehmer oder Speaker)
  5. Persönliche Gespräche im Alltag (zufällige Begegnungen, Geburtstagsfeiern)

Das ist sicher eine der vollständigeren Aufzählen im Netz. Aber auch hier fehlt bestimmt noch das eine oder andere. Meld dich gerne, wenn wir was ergänzen sollten!

Aber viel wichtiger, womit fangen wir denn nun an?

Frederike schaut auf die enorm lange Liste und fühlt sich erschlagen. Wenn sie aber die 5 Eigenschaften von oben anlegt, kristallisieren sich sehr schnell Favoriten heraus:

  1. Google: Wenn jemand Beziehungscoaching Koblenz eingibt, sollte diese Person Frederike finden. Und bitte auch bei einem Begriff wie Beziehungsprobleme loswerden.
  2. Amazon: Ein eBook könnte auch Sinn machen. Auch auf Amazon suchen schließlich viele nach einem Begriff wie Beziehungsprobleme loswerden. Und könnten dann direkt Frederikes Buch kaufen und sie dann buchen, wenn der Inhalt überzeugt.
  3. Empfehlungen: Wenn die Person mit den Beziehungsproblemen ihre beste Freundin um Rat bittet und diese Frederike sowohl kennt, als auch als Beziehungsexpertin wahrnimmt, wird sie vermutlich eine sehr hilfreiche Empfehlung aussprechen.

Sind also alle anderen Marketing-Kanäle vollkommen irrelevant?

Das wäre sicher zu hart gesagt. Wenn es um das direkte Gewinnen neuer Klienten geht, ist unsere Empfehlung wirklich, sich um Google, Amazon und Empfehlungen zu kümmern. Hier entstehen einfach zuverlässig sehr vielversprechende Erstkontakte.

Viele Klienten buchen aber nicht direkt nach dem ersten Kontakt. Die meisten Menschen brauchen einfach noch mehr Vertrauen sowie Nachweise über Seriosität und Kompetenz. Auch Sympathie schadet nicht.

Vom Erstkontakt zur Buchung

Und genau das ist der Punkt, an dem viele der anderen Marketingkanäle von oben wieder spannend werden. Warum nicht Interessenten etwas Einblick in die Arbeitsweise gewähren und dadurch ein Social Media Profil oder einen Podcast nutzen?

Oder einen Blog inkl. Newsletter pflegen, um über Inhalte die eigene Kompetenz zu demonstrieren? Stichwort: Zeigen, statt beschreiben!

Die Möglichkeiten hier sind zahllos. Ein Stück weit kannst du aber auch nach deinen eigenen Vorlieben gehen. Und immer mal wieder gezielt hinschauen: Was tue ich da in meinem Marketing? Was macht am meisten Sinn? Wie kann ich mit wenig Einsatz möglichst viel erreichen?

Schließlich willst du am Ende des Tages vor allem in der direkten Arbeit deinen Klienten weiterhelfen.

Und nicht selbst zum Marketing-Experten werden!

Aber wenn du da jemanden brauchst: Du weißt, wo du uns findest!

In diesem Sinne: Viel Erfolg dabei, zahlreiche neue Klienten zielgenau zu erreichen – und ihnen nachhaltig weiterzuhelfen!

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