Evas Geschichte

Eva hat sich schließlich für ein Meeting mit Mark entschieden. Zu neugierig war sie, wie ein Werkzeug aussehen könnte, dass Antworten auf die vielen Fragen liefert und beim Treffen von Entscheidungen hilft. Eva liefert zunächst ein paar Infos zu ihrer Tätigkeit.

“Von der Ausbildung her bin ich ursprünglich Biologin. Ich habe aber früh gemerkt, dass die traditionellen Berufsfelder nichts für mich sind. In den letzten 3 Jahren habe ich Weiterbildungen zur Paartherapeutin und dann noch zum systemischen Coach und zur Mediatorin gemacht. Nach der ersten Weiterbildung habe ich direkt eine Homepage erstellen lassen. Dafür habe ich ganz schön tief in die Tasche gegriffen. Und das Ergebnis sah auch toll aus. Aber wirklich Kunden hat mir das noch nicht gebracht.” Mark nickt verständnisvoll.

Ganz grobe Daumenregeln für Schwerpunkte …

“Das war dann eine Website zum Thema Paartherapie?”, hakt er vorsichtig nach. Eva stimmt zu. “Ja, genau. Da habe ich meine ganzen Weiterbildungen aufgeführt und auch detailliert meine Arbeitsweise vorgestellt. Ich dachte, dass Kunden das besonders interessiert. Für eine kurze Zeit. Dann ist mir aufgefallen, dass meine potenziellen Klienten sich eigentlich nur für ihr Thema und eine möglichst schnelle Lösung interessieren. Ist ja eigentlich kein Wunder. Wenn die Ehe und alles was da dran hängt kurz davor ist, zusammenzukrachen, dann ist mir erst mal egal, wer mir wie weiterhilft. Hauptsache es funktioniert!”

Mark macht sich ein paar Notizen. “Hast du auf der Seite Themen angesprochen, die deine potenziellen Klienten betreffen? Oder dich sogar auf ein Thema festgelegt?” Eva guckt kurz irritiert, setzt dann aber zur Antwort an. “Äh, ja. Also Themen habe ich aufgeführt. Von Eifersucht über Bindungsangst bis hin zur Trennungsbegleitung. Aber wieso auf eines festlegen? Dann habe ich doch weniger Klienten?”

Mark antwortet direkt: “Ja, das ist der übliche Einwand. Und von außen betrachtet wirkt es auch erstmal logisch. Die Realität – und zwar in Zahlen gemessen! – sagt aber das Gegenteil. Je feiner die Spezialisierung umso mehr Umsatz und umso zufriedener die Kunden. Daher verfolgen wir ziemlich eindeutig den Ansatz Qualität statt Quantität. Nehmen wir ein Beispiel. Wenn wir einen Text auf einer Website zu allgemein formulieren, dann findet den niemand schlecht. Aber es fühlt sich auch niemand zu 100 Prozent angesprochen. Das sieht dann so aus:

Und wenn wir es spezifischer machen, denken 9 von 10 beim Lesen direkt “Oh, das ist nichts für mich”. Die zehnte Person aber ist so überzeugt, dass sie direkt bucht. Das sieht dann so aus:”

Was macht wann, wie und wo überhaupt Sinn?

Eva denkt kurz über das Gehörte nach. “Okay, macht Sinn. Da bin ich ja mal gespannt, was später noch kommt! Ich habe jedenfalls ein paar Google-Suchbegriffe, also Keywords recherchiert und dazu Blog-Artikel geschrieben.” Mark nickt und hakt wieder sofort nach. “Welche Keywords? Hast du ein paar Beispiele?” Eva überlegt kurz, ein paar fallen ihr direkt ein.

Paartherapie natürlich, mit allen Varianten. Also Paartherapie und meine Stadt. Paartherapie Kosten und Paartherapie Methoden und so. Aber auch inhaltliche Keywords wie Eifersucht, zu wenig Sex in der Ehe und wir haben uns auseinander gelebt. Ist ja echt verrückt, was Menschen so bei Google in die Suchmaske eingeben!” Mark nickt zustimmend. “Oh ja, allerdings! Mein Favorit in dem Themenbereich ist immer noch Partnertherapie statt Paartherapie. Da ist schon von vorneherein klar: Mit dem Partner stimmt was nicht, der muss was ändern. Suchen übrigens immerhin gut 1500 Leute pro Monat.” Die beiden lachen.

Je kleiner das Projekt, umso eher in die Tiefe gehen

Mark greift den ursprünglichen Gedanken wieder auf: “Also in puncto Suchmaschinenoptimierung lässt sich da sicher noch einiges verbessern. Wie genau es funktioniert, Keywords etwa in die Tiefe statt in die Breite zu recherchieren, welche Suchbegriffe relevant sind und aus wie vielen Artikeln ein Blog überhaupt bestehen sollte, das vermitteln wir unseren Kunden im SEO-Modul unserer Lovelyhelper-Academy. Aber wir sollten noch grundlegender ansetzen. Um es etwas abzukürzen: Du hattest ja gesagt, dass der Blog zu wenig Leser hat, richtig?”

Eva nickt zustimmend und ihre Unzufriedenheit ist spürbar. “Ja, zu wenig Leser und vor allem kommen dabei auch zu wenig Anfragen bei herum.”

“Okay”, setzt Mark an. “Die Themen SEO und Webdesign bzw. das Texten von Website-Texten sollten wir gründlich angehen. Und zu Facebook-Werbung hattest du ja auch noch Fragen. Das Problem ist: Aktuell kann ich dir diese Fragen noch nicht beantworten. Tatsächlich kann das niemand. Uns fehlt einfach eine Art Messlatte, die uns sagt, wann eine Antwort auf eine dieser Fragen wirklich gut ist. Dreh doch mal diese Karten um, dann siehst du ein paar Beispiele:”

Macht SEO überhaupt Sinn? Und wenn ja, in welchem Umfang?

Für welche Suchbegriffe (Keywords) sollen Inhalte erstellt werden?

Wie lang sollen die Artikel sein? Brauchen wir noch Videos, Podcasts oder andere Medien?

Was soll genau in einem Artikel drinstehen? Wie soll er aufgebaut sein?

Wie lassen sich die SEO-Inhalte sinnvoll zum Teil eines Prozesses machen?

Wie soll ein Prozess, der mit SEO-Inhalten beginnt weiter gestaltet werden?

“Fragen wie diese erschlagen einen förmlich, wenn man kein Instrument hat, um diese zu beantworten.”

Struktur statt Chaos!

“Ja”, stimmt Eva zu. “Das macht Sinn! Und ja, aktuell fühlt sich mein Business zu sehr nach Chaos an. Wäre gut, wenn sich das in Zukunft ändert und das Ganze professioneller wird.”

“Exakt das ist unser Plan. Ziel ist es, dir eine Strategie zu bauen, die dir zu Struktur, Ordnung und einem Plan verhilft, der mit mindestens 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit auch funktioniert und unnötige Risiken ausschließt. Das kann dann so aussehen, wie ein Kompass:”

Zufälliges Beispiel: SEO macht vielleicht gar keinen Sinn. Dafür aber Facebook-Werbung, eine sinnvoll strukturierte Website und automatisierte E-Mails.

“Der Knackpunkt ist nun: Wie findet man diese Strategie? Viele Selbstständige machen den Fehler, dass sie überhaupt keine bewusste Strategie haben. Und wenn sie eine haben, dann ist die meistens ziemlich kopflastig. Man überlegt sich im Kopf eine Zielgruppe. Da kommen dann so Definitionen raus wie Hausfrau, Mitte 50, wohnt in großer Stadt. Das nennt man eine demographische Zielgruppe. Und diese Art Zielgruppe ist ziemlich nutzlos. Stell in Gedanken einmal 100 solcher Hausfrauen, die Mitte 50 sind und ein einer großen Stadt wohnen nebeneinander. Und finde dann die Gemeinsamkeiten. Diese Zielgruppe ist in der Realität also ein ziemlich zufälliger und uneinheitlicher Haufen.” Eva denkt kurz über die neuen Infos nach.

Bei der Zielgruppe sind abstrakte Überlegungen keine gute Idee. Hier darf man ruhig der Intuition vertrauen

“Stimmt! Ich hatte mich vor einem Jahr mal etwas mit meiner Zielgruppe beschäftigt und bin da nicht weitergekommen. Das hat sich nie wirklich passend angefühlt. Wie funktioniert das denn besser?” Mark freut sich sichtlich über Evas Interesse. “Ganz einfach: definiere die Zielgruppe psychographisch! Ein Beispiel dafür: “Ein Mensch, der sich gerade von seinem Partner getrennt hat. Diese Entscheidung ist ihm sehr schwer gefallen. Entscheidungen treffen und nein sagen zählen nämlich nicht zu seinen Stärken. Er ist ziemlich harmoniebedürftig und konfliktscheu. In der Vergangenheit hat er sein Leben sehr an den Bedürfnissen anderer Menschen ausgerichtet. Ist jetzt aber fest entschlossen, das zu ändern. Im Optimalfall kennen wir noch mehr Details. Aber du merkst vielleicht schon, dass da vor dem inneren Auge wirklich ein Mensch ensteht. Vielleicht kennst du sogar so eine Person, an die du gerade denken musst. In jedem Fall ist es sehr konkret. Damit kann man arbeiten!”

“Das klingt sehr schlüssig. Und wie finde ich so eine psychographische Definition?” Mark führt seine Ausführung fort: “Unsere Kunden bekommen zuerst die Aufgabe eine bestimmte Meditation zu machen. Es ist nämlich hilfreich, wenn die psychographische Zielgruppe aus Menschen besteht, die man mag. Dann gewinnt man nämlich nicht nur thematisch passende Kunden, sondern hat auch noch Spaß an der Arbeit und liefert automatisch bessere Ergebnisse.”

“Das klingt schon wieder zu schön um wahr zu sein”, wirft Eva grinsend ein. “Genau so machen wir das seit Jahren, es funktioniert hervorragend.” Mark wirkt auf Eva sehr überzeugt. “Und was passiert nach dieser Meditation?”

“Im Anschluss führen unsere Kunden ein paar Interviews mit ihren potenziellen Kunden. Wenn du dich entschließt, mit uns zusammenzuarbeiten, bekommst du ein paar detaillierte Infos, eine geführte Meditation und natürlich Vorlagen für die Interviews. Wichtig ist vor allem, dass dieser Prozess wirklich so tief ansetzt. Dadurch passt alles was du später machst, zu dir und deiner Persönlichkeit. Genau das ist der entscheidende Faktor, mit dem du sicherstellst, kein unrealistisches Konzept umzusetzen. Sondern etwas, das dann auch wirklich funktioniert. Und halt auch etwas, dass dir bei allen Entscheidungen hilft. Dabei ist es wichtig, sich nicht zu verzetteln und Schritt für Schritt vorzugehen. Die einzelnen Schritte bauen nämlich aufeinander auf und sind unverzichtbar! 

Hast du Lust, dir mal im Detail anzuschauen, wie du deinen roten Faden findest?

Und während Eva noch überlegt…

...kannst du schon mal hier klicken, wenn du bei der Suche nach deinem roten Faden unterstützt werden möchtest. Alternativ kannst du hier direkt mit uns in Kontakt treten.

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