Du willst über die Google-Suche von Klienten gefunden werden? Dann solltest du diese 2 Arten der Suche kennen!

Wenn es darum geht, mehr Klienten auf das eigene Angebot aufmerksam zu machen, ist die Google-Suche ist für Paar- und Sexualberater ein mächtiges Tool.

Um dieses Tool optimal zu nutzen, hilft ein gewisses Grundverständnis. Einen Baustein dafür liefert dieser Artikel. Wir klären diese Fragen:

Welche Arten von Suchen führen potenzielle Klienten durch? Und wie kannst du über eine oder sogar beide Arten dieser Suche gefunden werden?

Suche nach Angebot vs. Suche nach Thema

Nehmen wir an, ich befinde mich gerade mitten in einer ernsten Beziehungskrise. Und sitze vor der Google-Suche. Ich kann nun eine von zwei verschiedenen Herangehensweisen wählen:

  1. Ich kann danach suchen, wie ich meine Beziehungskrise überwinden kann.
  2. Ich kann nach einer Paarberatung suchen, damit mir dort geholfen wird.

Mein Problem kann in beiden Fällen exakt gleich sein. Aber es macht einen großen Unterschied, ob ich den Suchbegriff Beziehungskrise überwinden oder den Suchbegriff Paarberatung eintippe.

Was erwartet der*die Suchende?

Im ersten Fall zeigt mir die Trefferliste zu meiner Suche folgendes an:

  • Blog-Artikel
  • Foren-Einträge
  • oder Videos an.

Schau hier kurz selbst!

Im zweiten Fall werden mir Angebotsseiten angezeigt. Also Anbieter, die sich präsentieren und die ich kontaktieren kann, wenn ich deren Dienstleistung in Anspruch nehmen will. Schau auch hier am besten kurz live – aber überspringe alle Treffer, die mit dem Hinweis Anzeige versehen sind. Dazu später mehr!

Bei der einen Suche (Beziehungskrise überwinden) will ich mich also in erster Linie informieren. Und vielleicht einen kostenlosen Tipp finden, mit dem ich mein Problem selbst lösen kann. Bei der anderen Suche (Paarberatung) bin ich (wahrscheinlich) bereit, zwei große Hürden zu überwinden:

  1. mich einer professionellen Beraterperson zu öffnen
  2. und deren Honorar zu bezahlen.

Was sind die Vor- und Nachteile für dich?

Auf den ersten Blick ist das zweite Szenario interessanter: Jemand will dich buchen und ist auch bereit Geld dafür auszugeben? Klar, genau darum geht es doch!

Suchende, die kostenlose Tipps und in vielen Fällen auch eine magische Pille erwarten, die alle Beziehungsprobleme ganz von allein und ohne Aufwand löst, sind für dich vermutlich eher weniger relevant.

Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht. Einmal, weil ungefähr 100 mal mehr Menschen nach Themen suchen als nach Angeboten. Und zum anderen, weil manche der Menschen, die nach Themen suchen, mit etwas Vorbereitung durchaus auch bereit sind, dich zu buchen.

Was zusätzlich eine Rolle spielt:

Wenn jemand nach einem Angebot sucht, wird dieser Mensch vor den organischen Treffern immer erst eine Reihe Anzeigen sehen, die einen großen Teil der Aufmerksamkeit auf sich ziehen – für weiter unten stehende Ergebnisse bleibt weniger Aufmerksamkeit.

Wenn du noch einmal auf die Suchergebnisse für den Suchbegriff Paarberatung schaust, siehst du das direkt.

Denn es gibt eine wichtige Faustregel: Je höher ein Ergebnis in der Trefferliste auftaucht, umso mehr Aufmerksamkeit und Klicks bekommt es. Anders formuliert: Alles was nach der fünften Platzierung auftaucht, ist nicht mehr attraktiv. Weil es fast keine Aufmerksamkeit und keine Klicks mehr bekommt.

Was heißt das nun für dich?

Prüfe natürlich immer zuerst mit einem Tool wie Ubersuggest, ob es überhaupt eine Nachfrage nach deinem Angebot gibt. Wenn das der Fall ist, tippe den zugehörigen Suchbegriff einmal selbst in die Suche in einem Inkognito-Fenster ein. Und schaue, wie die Konkurrenz aussieht:

  1. Wie viele Werbeeinblendungen gibt es?
  2. Wie qualitativ hochwertig wirken die ersten 3 Treffer auf dich?

Wenn Nachfrage vorhanden ist und dir die Konkurrenz überwindbar erscheint, überlege dir, was Suchende inhaltlich erwarten und erstelle/optimiere deine Angebotsseite daraufhin.

Wenn dir die Aufgabe zu schwer erscheint:

Überlege dann, zu welchen Themen dein Angebot passt. Aus dem Angebot Paarberatung lassen sich dann erst einmal sämtliche konkreten Beziehungsprobleme ableiten. 5 einfache Beispiele:

  1. er hat mich verlassen
  2. wir reden nicht mehr miteinander
  3. flaute im bett
  4. nur noch streit
  5. beziehung am ende

Wenn du hier ein paar Ideen gesammelt hast, prüfe auch hier erst die Nachfrage über das Tool Ubersuggest und dann den Wettbewerb über eine eigene Suche.

Dann arbeitest du aber nicht mit einer Angebotsseite, sondern mit einem Blog bzw. mit Info-Artikeln, die das Thema der Suche aufgreifen und inhaltliche Fragen möglichst sympathisch und kompetent beantworten.

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