2 leicht vermeidbare Fehler beim Prüfen deiner eigenen Suchergebnisse

Oft kommen Kunden zu uns, weil sie prominenter in der Google-Suche erscheinen möchten, um so mehr Klienten auf sich aufmerksam zu machen.

Wenn wir dann eine Bestandsaufnahme machen, die als Grundlage für eine SEO-Strategie dient, gibt es immer mal wieder Enttäuschungen. Das hat zwei Gründe:

  1. Es gibt ein falsches Bild über die eigene Position in den Suchergebnissen
  2. Es gibt ein korrektes Bild über die eigene Position in den Suchergebnissen – aber zu Suchbegriffen, die nur sehr selten gesucht werden

Beidem lässt sich vorbeugen. Und beides ist so oder so für alle Aktivitäten in puncto Suchmaschinen-Optimierung eine sinnvolle Vorbereitung.

Problem #1: Die eigene Position wird überschätzt

Wenn du etwas in die Google-Suche eingibst, ist es das Ziel von Googles Suchalgorithmus, für dich individuell möglichst optimale Suchergebnisse zu liefern.

Google kann das, weil es extrem viel über dich weiß. Zwei Beispiele:

  1. Google hat ein genaues Bewegungs- und Aufenthaltsprofil über dich – wenn du (wie fast alle Menschen) ein Smartphone mit Android-Betriebssystem und eingeschaltetem GPS hast
  2. Wenn du den Chrome Browser nutzt, weiß Google, welche Seiten du wann, wie oft und wie lange besuchst – und kann daraus ableiten, welche Themen für dich spannend sind. Wenn du den Chrome Browser nicht benutzt, bedienst du dich höchstwahrscheinlich trotzdem häufig der Google-Suchmaschine – auch darüber werden massig Daten gesammelt

(Wenn du dich an dieser Stelle – vielleicht leicht verunsichert – fragst, was Google noch weiß und ob es damit seine Richtigkeit hat, empfehlen wir diesen Beitrag von Mobilsicher: Welche Daten sammelt Google über mich?)

Zu ein und demselben Suchbegriff werden dir also möglicherweise ganz andere Ergebnisse angezeigt, als einem anderen Menschen.

Warum ist das ein Problem?

Google weiß natürlich, dass deine eigenen Websites für dich viel relevanter sind, als für x-beliebige andere Menschen. Deswegen wirst du – vor dem Hintergrund von Googles Datensammlung von dir – in deinen eigenen Suchen häufig prominenter auftauchen, als wenn andere Menschen nach dir suchen.

Mit einem Beispiel gesagt: Wenn du deinen Namen suchst, landest du mit deiner Website vielleicht auf dem ersten Platz. Das heißt aber nicht, dass du auch bei anderen Menschen auf dem ersten Platz landest, wenn sie nach deinem Namen suchen.

Wenn du potenzielle Klienten erreichen willst, musst du aber wissen, wo und wie du in deren Suchergebnissen auftauchst. Um davon einen möglichst genauen Eindruck zu bekommen, solltest du bei der Prüfung deiner Such-Performance immer den privaten Browser-Modus nutzen.

Lösung: Privaten Modus nutzen

Für verschiedene Browser gibt es verschiedene Möglichkeiten, den privaten Modus zu aktivieren:

  • Für den Chrome-Browser findest du hier eine Anleitung.
  • Für den Firefox-Browser findest du hier eine Anleitung.
  • Für den Safari-Browser findest du hier eine Anleitung
  • Wenn du einen anderen als die hier aufgeführten Browser nutzt, tippe einfach den Namen deines Browsers plus “privater Modus” in eine Suchmaschine ein.

Wenn du den privaten Modus nutzt, dann ist der Algorithmus, der für deine Suchanfrage die Suchergebnisse zusammenstellt, zumindest etwas unwissender. Die Ergebnisse werden dadurch neutraler.

Problem #2: Suchbegriffe ohne Suchvolumen

Das Suchvolumen bezeichnet die – meist monatlich angegebene – Anzahl an Suchanfragen. Einfach gesagt: Es bildet die quantitative Nachfrage nach einem Thema ab.

Einfach gesagt: Es ist nie ein Nachteil, wenn du für einen Suchbegriff in den Top-3 der Suchergebnissen auftauchst. Aber es bringt dich auch nicht zwangsläufig weiter, wenn niemand den Suchbegriff eintippt. Daher:

Prüfe immer, ob die entsprechenden Suchbegriffe für dich auch attraktiv sind. Das ist ganz einfach, du kannst jeden Suchbegriff in das Tool Ubersuggest eingeben und bekommst dann eine konkrete Zahl, die für die monatlichen Suchanfragen steht.

Diese Zahl sollte zumindest größer als 0 sein. Wie groß genau, das ist eine ganz eigene Frage, die von vielen Faktoren abhängt und individuell beantwortet werden muss:

Danke fürs Lesen und viel Erfolg!

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